Farn

Escherkacheln

Es beginnt mit einer Kurzbiographie über das Leben M.C. Eschers. Die weiteren Seiten beschäftigen sich mit den "Escherkacheln", also der Möglichkeit eine Ebene (und sogar dreidimensionale Objekte) nahtlos mit unregelmäßig geformten Bildelementen zu füllen.

M. C. Escher (1898 - 1972) - Eine Kurzbiographie

M.C. Escher

Bild 1: Selbstportrait (1929)

Maurits Cornelis Escher wurde 1898 als jüngster Sohn des Ingenieurs Georg Arnold Escher und seiner Frau Sarah in Leeuwarden geboren. Er wuchs in gutsituierten Verhältnissen in einem großzügigen Haus auf. Sein Vater hatte starken Einfluss auf Maurits Leben. Er weckte sein Interesse für die Künste und die Wissenschaften. Dennoch war ihm die Schule verhasst. Nur den Kunstunterricht liebte er; gute Noten erzielte er dort aber auch nicht. 1919 ging Maurits Escher nach Haarlem um Architektur zu studieren. Sein Lehrer Mesquita erkannte Maurits graphische Talente und schon bald wechselte Escher die Kurse, um sich dem Studium der dekorativen Künste zu widmen.

1922 beendete er die Schule und reiste nach Italien. Die südländische Landschaft prägte seine kommenden Zeichnungen und Drucke. Später gründete er eine Familie und lebte nacheinander in Italien, in der Schweiz, in Belgien und in den Niederlanden. Über 30 Jahre lang konnte er kaum genügend Einkommen für den Lebensunterhalt erzielen. Die großzügige Unterstützung seines Elternhauses und seine Beharrlichkeit ließen es zu, dass sich seine Kunst entwickelte. Erst in den Vierziger-Jahren wurde seine Werke in Holland bekannt und 1951 sorgten Artikel in amerikanischen Zeitschriften für seinen weltweiten künstlerischen Durchbruch und seinen Ruhm, der bis heute andauert. Seine Schaffensperiode dauerte bis etwa 1970 an. Er starb 1972 in einem Haus für ältere Künstler in Laren, Nordholland.


Verzerrte Perspektive

Bild 2: Balkon (1945)

Ein großer Teil von Eschers Grafiken beschäftigt sich mit der Füllung von Flächen mit unregelmäßig begrenzten Figuren. Escher korrespondierte mit Mathematikern und entwickelte geometrisch-künstlerische Methoden zur Flächenfüllung und zur Darstellung des Unendlichen. Am bekanntesten sind seine Werke, die sich spielerisch mit außergewöhnlichen Perspektiven und optischen Täuschungen auseinandersetzen (siehe auch Quick-Links).

Selbstportrait

Bild 3: Hand mit reflektierender
Kugel (1935)

Einen guten Zugang bot die hervorragende CD-ROM Escher Interaktiv aus dem Dumont Buchverlag. Die CD enthält eine multimediale komplette Darstellung von Eschers Leben und Werk und bietet darüber hinaus zahlreiche Module zur interaktiven Gestaltung von Grafiken nach Eschers Methoden oder zum Spiel mit unmöglichen Figuren und mit Perspektiven. Wer sie hat oder noch irgendwo bekommt, darf sich freuen. Leider ist das Produkt seit längerer Zeit vergriffen.

Quick-Links

M.C. Escher:

Official Site

Hops Tiles

Hebischs MCE

© 2007 Ulrich Schwebinghaus