Ein Klick auf "random" zeichnet ein Astfraktal mit zufälligen Parametern. Mit "mouse" gibt man die Grundkonstruktion im Zeichenfenster durch Klicken und Ziehen selbt vor. Der Fraktalaufbau erfolgt nach Eingabe des letzten Astes (Auswahl 2, 3 oder 4). Mit "colorset" wählt man die Farben des Fraktals aus 8 vorgegebenen Farbsets. Die Grundkonstruktion des Fraktals ruft man mit "base figure" in einem neuen Fenster auf. Schließlich kann man mit dem Auswahl-Element noch die Zahl der Äste bei einer Neukonstruktion bestimmen.
Konstruktion fraktaler Zweige
Die Konstruktion der Gabel beginnt mit 2, 3 oder 4 Ästen, die von einem gemeinsamen Startpunkt ausgehen. Richtungen und Längen werden im Zufalls-Modus in einem gegebenen Spielraum zufällig bestimmt. Im Maus-Modus kann man dagegen die erste Gabel selbst zeichnen. An jeden Endpunkt wird die Gabel erneut angefügt, allerdings in der Größe auf 70% der Anfangslänge reduziert. Dieses Verfahren wird fortgesetzt, bis eine Minimalgröße erreicht wird.
In drei Stufen werden abhängig von der aktuellen Astlänge die Farben vergeben damit ein schöner Farbdreiklang entsteht. Das Zeichnen erfolgt rekursiv, d.h. dass jeder Ast mit allen seinen Unterästen fertig gezeichnet wird, bevor der nächste an die Reihe kommt. Ein Testlauf mit Größenanpassung sorgt dafür, dass das Fenster optimal ausgenutzt wird.
Laien wie Fachleute können immer wieder staunen, welche Vielfalt und Schönheit aus diesen einfachen Prinzipien entstehen kann.

Konstruktion fraktaler Verzweigungen
Danksagung
Mein Dank geht an Peter Kraus für die Originalversion des Quellcodes seines Fraktalapplets. Hier kann man den modifizierten Quellcode Astfraktale herunterladen.